Seit 2015 bin ich Mediator (SFG). Im Juni 2016 ist mir das Gütesiegel-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Mediation (DGM) verliehen worden.
 

 

 

Wer hat schon gerne einen Konflikt? Und wenn doch, ist man froh, den Konflikt schnell wieder los zu werden. Also werden Konflikte nicht wahrgenommen, sie werden ignoriert, vermieden oder gar ausgesessen. Allein aus der Angst heraus, es könnte noch schlimmer werden, wenn man zugibt, dass man einen Konflikt hat.

 

Gerade diese Ignoranz, dass Nicht-Wahrhaben-Wollen eines Konfliktes, macht die Bearbeitung doch so schwer. Die Konsequenz: Die Fronten verhärten sich, ein gegenseitiges Verstehen ist erschwert bzw. meist gar nicht mehr möglich. Keine Situation wird ausgelassen, um den Anderen, also den Gegner, in einem schlechten Licht darzustellen. Sogar Kollegen und Freunde werden mit einbezogen, um Rückendeckung gegen den Konfliktpartner zu erhalten. Schwarz-Weiß-Denken macht sich breit und jeder versucht, den Anderen zum Verlierer zu machen, mit dem Ziel, selbst als Gewinner aus dem Konflikt hervorzugehen.

 

 

Und genau hier setzt die Mediation ein.

 

 

 

Die Mediation ist ein professionelles Verfahren der Konfliktlösung. Es ist ein klar strukturiertes freiwilliges Verfahren zur Beilegung von Konflikten durch eine neutrale dritte Person, dem Mediator. Die Besonderheiten der Mediation sind u. a.

  •  dass der Mediator selbst nicht in den Konflikt involviert ist. Der Mediator ist unparteiisch (keine Konfliktpartei wird bevorzugt) und allparteilich (er „steht“ auf beiden Seiten),
  • dass alle Konfliktparteien, die Medianden, anwesend sind,
  • dass die Mediation auf freiwilliger Basis geschieht und
  • dass alle Beteiligten an der Lösungsfindung beteiligt sind.

Die Grundvoraussetzung für die Mediation ist die Vertraulichkeit sowie die Selbstbestimmung.

 

Dadurch, dass die Konfliktparteien in Eigenverantwortung passende Lösungen für ihren Konflikt finden, gibt es keinen Gewinner und auch keinen Verlierer. Deshalb spricht man auch in der Mediation von einer sog. Win-Win Situation. Dies unterscheidet die Mediation von z. B. einem Gerichtsverfahren, wo es immer einen Gewinner und einen Verlierer gibt.

 

Wo wird die Mediation eingesetzt? Die folgende Auflistung gibt einen allgemeinen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten der Mediation:

  •  Familien- und Partnerschaftsmediation *
  •  Gemeinwesenmediation
  • Interkulturelle Mediation
  • Arbeits- und Wirtschaftsmediation*
  • Mediation in Erziehung und Bildung *
  • Umweltmediation
  • Mediation beim Planen und Bauen
  • Täter-Opfer-Ausgleich (zur Erläuterung: hierunter ist die außergerichtliche Mediation in Strafsachen zu verstehen).

 Die mit * versehenen Begriffe sind meine Schwerpunkte, wo ich Sie gerne (sei es als Unternehmen oder als Privatperson) als Mediator auf Ihrem Weg der Lösungsfindung begleiten werde.

Haben Sie Fragen? Z. B. über den genauen Ablauf einer Mediation oder ob die Mediation für Ihren Konflikt geeignet ist,dann sprechen Sie mich bitte an. Gerne nehme ich mir für Sie und Ihren Konflikt Zeit. 

Mitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Mediation