Ernährungsberatung für Kids

„Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht!“

 

Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom Suppen-Kasper von Dr. Heinrich Hoffmann.

 

Die Ernährung unserer Kinder kann manchem schon schlaflose Nächte bescheren. Denn so unterschiedlich wie unsere Kinder (und wir) auch sind, so individuell ist auch die Ernährung.

 

Als Mutter von drei eigenen Kindern und vier Stiefkindern kann ich ein Lied davon singen, denn jedes Kind ist in seinen Vorlieben und Abneigungen anders. Eines meiner Kinder mochte als Kleinkind gar keinen Spinat, jetzt, als junger Erwachsener, ist es die Lieblingsspeise in Form von Spinat-Nudel-Auflauf (Rezept unten auf der Seite).

 

Trotzdem, dass nicht nur in Kindergarten und Grundschule bereits viel für die Esserziehung getan wird und die Kinder entsprechend spielerisch geschult werden, tauchen doch im Alltag immer wieder Herausforderungen auf. Viele Bücher und Zeitschriften sind voll mit wohlwollenden Ratschlägen und Empfehlungen.

 

Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, um unseren Körper mit den nötigen Lebens- und Vitalstoffen zu versorgen, Essen ist auch Familie, Sozialverhalten, Spaß und Freude, Essen kann aber auch ein großer Stressfaktor sein, der das Familienleben belasten kann. Essen greift in unsere Intimsphäre ein. Nicht nur in die als Familie, sondern in die des Individuums – in die Lebenswelt des Kindes bzw. des Jugendlichen. Es betrifft den Körper des Einzelnen, sorgt für Wohlbefinden oder Unbehagen.

 

Abneigung und Genuss sind Sinneserfahrungen, wie das Begreifen, Hören, Sehen, Riechen und Schmecken. Mit zunehmendem Alter des Kindes gewinnt der Bereich der Intimsphäre bei Jugendlichen einen hohen Stellenwert. Diesen gilt es zu schützen und als Erwachsener bzw. als Eltern sollten wir unsere Kinder in allen Bereichen ihres Weges wohlwollend begleiten. Dies betrifft auch- und vor allem die Esserziehung. Ess-Verbote und Ess-Gebote haben in der Pubertät nicht mehr viel mit dem Elementarbedürfnis „Essen“ zu tun, sondern gehen in die Definition des Wohlbefindens und Akzeptieren des Körpers und der Selbstständigkeit ein.

 

Auf diesem Weg möchte ich die Kinder in der Ernährungsberatung und Sie als Eltern mit meinem Wissen als Gesundheits-Coach und mit meiner Erfahrung als Mutter begleiten: Aufklären, Ess-Zusammenhänge erklären, Alternativen aufzeigen, Wege finden, alles in den individuellen Alltag der Familie zu integrieren und das bei optimaler Nährstoffaufnahme.


Spinatnudeln

 Zutaten:

 1 Pack. (500 g) Nudeln

 1Pack. (450 g) TK-Spinat

 2 TL Gemüsebrühe

 1 Becher (200 g) Sahne

 1 Pack. Reibekäse (Gouda)

 1 kleine Prise „Kräuter der Provence“

 

  Zubereitung:

 

 Die Nudeln kochen, allerdings anstatt Salz das Nudelwasser mit der Gemüsebrühe würzen.

 

Gleichzeitig den Spinat auf kleiner Flamme auftauen, nach Bedarf etwas Milch zugeben, aber nicht zu flüssig machen.

 

Die garen Nudeln in einem Sieb abtropfen und zur Hälfte in eine Auflaufform füllen, den Spinat zugeben und die restlichen Nudeln auf den Spinat schichten. Alles mit Sahne übergießen, mit etwas geriebener Muskatnuss würzen und mit dem Reibekäse bestreuen. Anschließend eine Prise „Kräuter der Provence“ darüber streuen.

 

Den Auflauf in den vorgeheizten Backofen bei 170 °C so lange backen, bis der Käse zerlaufen ist.

Nachkochen erwünscht

Guten Appetit!!